reflections

Auf der anderen Seite....

Nur mal ganz kurz einen Blick auf die andere Seite gewagt.

Das ist die meiste Zeit über einfach zu gefährlich. Normale Spiegel weisen immerhin eine ebene, harte und glatte Fläche auf, an der man sich nur verletzen kann, wenn man ihr Gewalt zufügt, sei es gewollt oder ausversehen. 

Dieser hier aber scheint merkwürdig flüssig und bedrohlich. Kein guter Aggregatszustand, also der Spiegel.

 

Bedrohlich, weil es etwas in mir berührt, was sooooooo verdammt wichtig wäre anzunehmen. 

 Das dieses "Unberührte" von Zeit zu Zeit nach Außen reflektiert ist nur ein milder Trost, bloß ein beschissen milder Trost. Unberührte Wut, der Fall ins Bodenlose. Damit zu tun haben möchte ich nichts, was auch der Grund ist, warum mir der Spiegel so bedrohlich erscheint.

 Bedrohlich, kalt, geschmeidig, hohl. Grazil, anmutig, boshaft und auf seine Weise rein und ehrlich. Ehrlich böse und ehrlich verletztend. Selbst verletzt ganz am Anfang der Geschichte.

Selbst verletzt, selbst verletztend, selbst verlierend....resignierend. Ganz tief unten im Kanninchenbau. Ohne Leiter, ohne Treppe, ganz tief unten im Kanninchenbau, so tief Unten.

 

Aber da muss ich auch noch hin....hinfallen, mich fallen lassen, ganz tief runter in den Kanninchenbau.

27.4.16 08:25

Letzte Einträge: Wenn es so klingt..., Unsere Monster..., Eine Welle..., Heiss und kalt...., To much rage to take...

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