reflections

Unsere Monster...

Unsere Monster schlafen, wenn wir schlafen und wachen, wenn wir wachen.Sie lauern nicht als schwarze Männer und riesige Spinnen in den Abgründen unserer Albträume, sie sind genau so real wie wir.Wie überdimensionale Halsbänder in Eisen gefasst greifen sie fest um unsere Hälse und schnüren uns die Luft zum Atmen ab. Umnachtet von Atemnot haben wir so keine Möglichkeit mehr die Realität so wahrzunehmen, wie sie ist.....sie verzerrt sich.Aus normalen Menschen werden plötzlich Bedrohungen, die hinterlistig unseren Untergang planen. Aus schönen, sonnigen Frühlingsmorgen werde nahende Boten des Untergangs.Überall nehmen wir Misstrauen wahr und uns selbst.... vertrauen wir am wenigsten.Unsere Dämonen schnüren uns so fest die Kehle zu, dass wir anfangen uns selbst zu zerstören. Manchmal behutsam und langsam, manchmal schnell und schmerzhaft.Selbstsabotage wird zur Religion erhoben, wenn die Sicht für die Wirklichkeit versperrt ist. Kein Erfolg wird ins Buch des Lebens geschrieben, nur Niederlagen, Enttäuschungen und Schmerzen füllen die Seiten.Und schwarze Tinte tropft von den Blättern und bildet kleine Rinnsale aus Selbtsmitleid und Angst.Dabei wollen unsere Monster nur eines: geliebt werden. Sie wollen geliebt werden, egal, ob sie hässlich, schrecklich, boshaft, schwach oder elendig widerwärtig sind. Sie wollen geliebt werden. Erst dann lockern sie den Griff und wir können endlich frei sein.

19.2.16 04:41

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